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Besser spät als nie! Ich bin Patrick und ich befinde mich derzeit in meinem dritten Praktikum, dazu später mehr...

Erstmal zu meiner Person. Ich bin 18 Jahre alt, habe 2016 mein Abi gemacht und wusste danach nicht so recht was ich machen soll...

SIE KENNEN DIESES GEFÜHL?!
DANN HABE ICH GENAU DAS RICHTIGE FÜR SIE.
WORKINGERMANY!

Naja gut... Auf jeden Fall begann mein erstes Praktikum im September bei Nordgetreide in Lübeck.

Also gings los: Wohnung suchen und nochmal die letzten Haushaltstipps von Mutti abstauben...

Das Praktikum verlief super.

Ich durchlief mehrere Abteilungen und durfte nach kurzer Einarbeitungszeit selbständig arbeiten. Ich war für einen Monat in der Mühle und für zwei Monate in der Ceraelienproduktion eingeteilt. Außerdem durfte ich an den Azubitreffs teilnehmen.

Die Aufgaben waren zudem sehr vielseitig: Maschinen reparieren und reinigen, schweißen, Qualitätskontrollen, kochen, rösten, verpacken und fegen gehörte auch dazu. :))

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In den drei Monaten lernt man sehr viel und schnell und kennt danach den kompletten Produktionsablauf.

Die Arbeitskollegen sind alle gut drauf und ziemlich lustig. Es herrscht eine familiäre Arbeitsatmosphäre.

Die Arbeitszeiten sind flexibel, da in Schichten gearbeitet wird. Ich wurde aber meistens unabhängig davon eingeteilt, von 8:00 bis 16:00 Uhr.

In meiner Freizeit oder im Urlaub hab ich viele Städtetouren gemacht.

Lübeck ist an sich aber auch schon eine sehr schöne Stadt und mindestens einen Wochenendausflug wert.

Daneben war ich aber auch zum Beispiel noch in Kiel, Rostock, Schwerin und Hamburg. In Hamburg war ich ohnehin öfter im Fußballstadion.

Zu Turnieren, Geburtstagen oder sonstigen Feiern bin ich nach Hause gefahren.

Die Zeit ging verdammt schnell herum und ich bin an einigen Erfahrungen reicher...

 



Am Anfang fand ich es etwas gewöhnungsbedürftig gegen dreiviertel acht bei der Arbeit zu sein, aber inzwischen habe ich mich auch damit zurechtgefunden. Grundsätzlich habe ich mich gut eingelebt hier in Ulm und auch bei Müller. Gerade bei der Arbeit merke ich, wie schnell ich mich an das neue Umfeld gewöhnen konnte. Am Anfang war natürlich alles ziemlich viel und schwer, aber mit der Zeit habe ich gelernt, wie ich was, wann und warum bearbeite. Letzte Woche hatte ich sogar die Chance an einer Schulung zur Datenverarbeitung teilzunehmen. Ich bin mir sicher, dass mir einiges von dem was ich hier lerne auch im Studium noch einmal begegnen wird. Durch meinen Urlaubsanspruch habe ich die Möglichkeit mir ein paar lange Wochenenden frei zu nehmen, um meine Familie zu besuchen und die Ulmer Umgebung kennenzulernen. Letztes Wochenende war ich zu Hause in Köln, was sich wirklich gelohnt hat. Ich war noch nie solange von zu Hause weg. Durch dieses Jahr lerne ich das Alleine-zu-Recht-Kommen also auf eine sehr angenehme Weise: ich kann in regelmäßigen Abständen nach Hause fahren, durch das Programm fühle ich mich ziemlich gut aufgehoben und muss mir keine Gedanken um die nächsten Monate machen und außerhalb der Arbeit kann ich Ulm und die lieben Schwaben kennenlernen. Ab Mitte November werde ich in der für mich schönsten Stadt Deutschlands (Hamburg) mein zweites Praktikum machen. Alles in Allem kann ich sagen: Die Zeit hier vergeht ziemlich schnell und ich lerne wirklich viel!!
 



bb

Außerdem: Großstadt hin oder her, man kann auch im kleinsten Dorf fette Partys feiern, denn Freunde findet man überall. Ich weiß jetzt, wie vielseitig, ausdauernd, spannend und kreativ das Arbeitsleben ist. Durch Work in Germany habe ich Berufe kennen gelernt, die ich vorher nicht kannte, bin in Städte gefahren in die ich sonst nie gekommen wäre und habe Menschen kennen gelernt, mit denen ich wahrscheinlich noch ewig Kontakt halten werde.

Für mich geht es demnächst mit dem Studium "Fahrzeugtechnik" in Köln oder Berlin weiter, um später dann mal als Entwickler in der Automobilbranche tätig zu sein. 

Auch wenn es mich jetzt beruflich in eine etwas andere Richtung verschlägt, ist jede Erfahrung und dazu gewonnene Kenntnis für meine Zukunft unerlässlich! Ich kann jetzt komplizierte Excel Formeln erstellen, professionelle Präsentationen halten, einen Aufzug warten, ein Hotelzimmer auf Vordermann bringen, richtig Ski fahren, und und und...

Sinnvoller hätte ich das Jahr zwischen Abitur und Studium also nicht nutzen können. Von mir gibt es einen Daumen nach oben für das Programm und eine klare Empfehlung für alle, die mal anpacken und über den Tellerrand hinaus gucken wollen!

 



bb

Hallo, ich bin Daria. Ich habe dieses Jahr Abitur gemacht und seit zwei Wochen bin ich in Ulm bei meinem ersten Work in Germany-Praktikum. Genau wie Johann, bin ich bei dem Handelsunternehmen Müller, allerdings in einem anderen Bereich. Einkauf nennt sich die Abteilung. Meine Kollegen und ich haben hauptsächlich mit Non-Food-Artikeln zu tun. Das Schöne daran ist, dass man die Produkte, die in der nächsten Zeit in den Handel kommen vor sich hat. Ich weiß wofür ich die Zahlen in den Computer eingebe, weil der dazugehörige Plüschhund auf meinem Schreibtisch steht.

Ich bekomme hier die einzelnen Schritte -  von der Entscheidung ein Produkt in das Sortiment aufzunehmen bis hin zu Planung des Spielwarenkatalogs - mit.

Das klingt alles nicht nach "Einkaufen" wie man es aus dem Alltag kennt und genau das ist es was ich von diesem Programm erwartet hab: Neues lernen, überrascht werden!

Hier in Ulm wohne ich bei Verwandten, was nicht nur günstig, sondern auch angenehm ist, weil nicht alles unbekannt ist. Von der Stadt selbst habe ich leider noch nicht sehr viel gesehen, weil das Wetter am letzten Wochenende nicht so einladend war, aber das hole ich die nächsten Tag nach!

 



bb

Die Haustechnik ist im Wesentlichen dafür da, genau diese zahlreichen technischen Anlagen und Geräte (Regalfahrzeuge, Gabelstapler, sämtliche Fördertechnik, Heizung und Klimatisierung, Notstromaggregate, Feuerlöschsysteme, ...) zu entstören, zu warten und zu reparieren.

Tritt bei einem Gerät oder einer Anlage ein Fehler auf, wird eine Fehlermeldung im System verzeichnet und der Haustechnik auf diesem Weg ein Auftrag erteilt. Die Fehlermeldung beinhaltet den genauen Ort der Anlage (Etage, Fläche) und welcher Fehler vorliegt. 

Die Haustechnik spielt im Lager also einen sehr wichtigen Part, denn die ganze Technik ist zwischen Warenein- und -ausgang nicht mehr weg zu denken. 

Und da die ganze Technik auch einen nicht unerheblichen Stromverbrauch hat, wurde bei Müller mitgedacht: Solarzellen auf den Dächern und andere Methoden, um Strom zurück ins Netz fließen zu lassen, wie aufgenommene Energie beim Abbremsen von Regalfahrzeugen, setzen einen wichtigen Schritt beim Thema Umwelt. 

 



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Diese Woche noch in der Personalabteilung und nächste Woche dann im Lager in der Zentrale, unweit meines jetzigen Büros.

Im Lager werde ich dann unterschiedliche Aufgabenfelder entdecken und mit Sicherheit wieder viele Erfahrungen sammeln.

In der Woche darauf werde ich in der Haustechnik eingesetzt und helfe im Team mit, die Gebäude von Müller in Schuss zu halten. 

In meiner letzten Woche bin ich dann wieder in der Personalentwicklung und bringe dort angefangene Projekte zu Ende.

 



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Eine gute Planung für den Transport der Messeutensilien, sowie konzentriertes aber auch kreatives Arbeiten beim Aufbau selber waren dabei nicht ganz unwichtig.

Auf Ausbildungsmessen war ich vorher schon aber mal hinter die Kulissen beim Aufbau zu gucken war für mich neu. Auf jeden Fall ganz schön spannend das Ganze!

Nach Feierabend habe ich dann das gute Wetter genutzt und bin an der Donau spazieren gegangen. Und obwohl diese Stadt nicht besonders groß ist gibt es einige interessante Dinge zu sehen, wie zum Beispiel das schiefe Haus in der Schwoerhausgasse.

Übers Wochenende bin ich zu Hause um Familie und Freunde wieder zu sehen.

 



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Mein Arbeitsablauf ist von Tag zu Tag anders. Ich bekomme Einblicke in so gut wie jede Abteilung der Personalentwicklung und nächste Woche habe ich sogar eine Lagerführung des firmeineigenen Lagers!

Mittlerweile ist das Wetter nach tagelangen, heftigen Regenschauern auch wieder gut und ich kann den Feierabend im Pool im Garten genießen. :)

 



bb

Über Kreativaufgaben, wie der Gestaltung einer Glückwunschkarte für absolvierende Azubis, über Recherchen, Katalogisierung, Verwaltung von Stellenanzeigen, bis hin zu Ausarbeitungen von Informationen für Langzeitprognosen. Hier gibt es wirklich immer was zu tun!

Anders als bei KONE oder im Aktiv Hotel, ist mein Arbeitsplatz ein Schreibtisch mit Computer und allem drum und dran. Das ist erst mal eine ziemliche Umstellung aber Spaß macht es um so mehr. :)

Ich freue mich schon auf die nächsten Wochen und bin mir sicher, dass diese Erfahrung mich echt bereichern wird!

Nach der Arbeit freue ich mich immer auf meine WG und was meine Mitbewohner so zu erzählen haben. Leider ist das Wetter hier noch nicht so super also fallen Aktivitäten unter freiem Himmel erst mal flach... Aber das wird sich hoffentlich in den nächsten Tagen noch ändern und dann gehe ich Ulm erkunden!

 



bb

Dort werde ich drei Monate bei der Firma Müller, der Drogerie-, Parfümerie- und Haushaltswaren-Handelskette arbeiten. Genauer gesagt bin ich dort in der Personalabteilung tätig, was sich ziemlich spannend anhört wie ich finde!

Ich freue mich auf meine neue WG und bin gepannt was Ulm und Müller so zu bieten haben!

 

Über diesen Blog
Erfahre im Work in Germany-Blog mehr über die Erlebnisse unserer Praktikanten während ihres WiG-Jahres.
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