Kategorien: Johann


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Außerdem: Großstadt hin oder her, man kann auch im kleinsten Dorf fette Partys feiern, denn Freunde findet man überall. Ich weiß jetzt, wie vielseitig, ausdauernd, spannend und kreativ das Arbeitsleben ist. Durch Work in Germany habe ich Berufe kennen gelernt, die ich vorher nicht kannte, bin in Städte gefahren in die ich sonst nie gekommen wäre und habe Menschen kennen gelernt, mit denen ich wahrscheinlich noch ewig Kontakt halten werde.

Für mich geht es demnächst mit dem Studium "Fahrzeugtechnik" in Köln oder Berlin weiter, um später dann mal als Entwickler in der Automobilbranche tätig zu sein. 

Auch wenn es mich jetzt beruflich in eine etwas andere Richtung verschlägt, ist jede Erfahrung und dazu gewonnene Kenntnis für meine Zukunft unerlässlich! Ich kann jetzt komplizierte Excel Formeln erstellen, professionelle Präsentationen halten, einen Aufzug warten, ein Hotelzimmer auf Vordermann bringen, richtig Ski fahren, und und und...

Sinnvoller hätte ich das Jahr zwischen Abitur und Studium also nicht nutzen können. Von mir gibt es einen Daumen nach oben für das Programm und eine klare Empfehlung für alle, die mal anpacken und über den Tellerrand hinaus gucken wollen!

 



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Die Haustechnik ist im Wesentlichen dafür da, genau diese zahlreichen technischen Anlagen und Geräte (Regalfahrzeuge, Gabelstapler, sämtliche Fördertechnik, Heizung und Klimatisierung, Notstromaggregate, Feuerlöschsysteme, ...) zu entstören, zu warten und zu reparieren.

Tritt bei einem Gerät oder einer Anlage ein Fehler auf, wird eine Fehlermeldung im System verzeichnet und der Haustechnik auf diesem Weg ein Auftrag erteilt. Die Fehlermeldung beinhaltet den genauen Ort der Anlage (Etage, Fläche) und welcher Fehler vorliegt. 

Die Haustechnik spielt im Lager also einen sehr wichtigen Part, denn die ganze Technik ist zwischen Warenein- und -ausgang nicht mehr weg zu denken. 

Und da die ganze Technik auch einen nicht unerheblichen Stromverbrauch hat, wurde bei Müller mitgedacht: Solarzellen auf den Dächern und andere Methoden, um Strom zurück ins Netz fließen zu lassen, wie aufgenommene Energie beim Abbremsen von Regalfahrzeugen, setzen einen wichtigen Schritt beim Thema Umwelt. 

 



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Diese Woche noch in der Personalabteilung und nächste Woche dann im Lager in der Zentrale, unweit meines jetzigen Büros.

Im Lager werde ich dann unterschiedliche Aufgabenfelder entdecken und mit Sicherheit wieder viele Erfahrungen sammeln.

In der Woche darauf werde ich in der Haustechnik eingesetzt und helfe im Team mit, die Gebäude von Müller in Schuss zu halten. 

In meiner letzten Woche bin ich dann wieder in der Personalentwicklung und bringe dort angefangene Projekte zu Ende.

 



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Eine gute Planung für den Transport der Messeutensilien, sowie konzentriertes aber auch kreatives Arbeiten beim Aufbau selber waren dabei nicht ganz unwichtig.

Auf Ausbildungsmessen war ich vorher schon aber mal hinter die Kulissen beim Aufbau zu gucken war für mich neu. Auf jeden Fall ganz schön spannend das Ganze!

Nach Feierabend habe ich dann das gute Wetter genutzt und bin an der Donau spazieren gegangen. Und obwohl diese Stadt nicht besonders groß ist gibt es einige interessante Dinge zu sehen, wie zum Beispiel das schiefe Haus in der Schwoerhausgasse.

Übers Wochenende bin ich zu Hause um Familie und Freunde wieder zu sehen.

 



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Mein Arbeitsablauf ist von Tag zu Tag anders. Ich bekomme Einblicke in so gut wie jede Abteilung der Personalentwicklung und nächste Woche habe ich sogar eine Lagerführung des firmeineigenen Lagers!

Mittlerweile ist das Wetter nach tagelangen, heftigen Regenschauern auch wieder gut und ich kann den Feierabend im Pool im Garten genießen. :)

 



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Über Kreativaufgaben, wie der Gestaltung einer Glückwunschkarte für absolvierende Azubis, über Recherchen, Katalogisierung, Verwaltung von Stellenanzeigen, bis hin zu Ausarbeitungen von Informationen für Langzeitprognosen. Hier gibt es wirklich immer was zu tun!

Anders als bei KONE oder im Aktiv Hotel, ist mein Arbeitsplatz ein Schreibtisch mit Computer und allem drum und dran. Das ist erst mal eine ziemliche Umstellung aber Spaß macht es um so mehr. :)

Ich freue mich schon auf die nächsten Wochen und bin mir sicher, dass diese Erfahrung mich echt bereichern wird!

Nach der Arbeit freue ich mich immer auf meine WG und was meine Mitbewohner so zu erzählen haben. Leider ist das Wetter hier noch nicht so super also fallen Aktivitäten unter freiem Himmel erst mal flach... Aber das wird sich hoffentlich in den nächsten Tagen noch ändern und dann gehe ich Ulm erkunden!

 



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Dort werde ich drei Monate bei der Firma Müller, der Drogerie-, Parfümerie- und Haushaltswaren-Handelskette arbeiten. Genauer gesagt bin ich dort in der Personalabteilung tätig, was sich ziemlich spannend anhört wie ich finde!

Ich freue mich auf meine neue WG und bin gepannt was Ulm und Müller so zu bieten haben!

 



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Wenn ich dann frei habe, gehe ich gerne Ski oder Snowboard fahren im 15 Minuten entfernten Skigebiet. Ski- und Snowboardsachen bekomme ich zum halben Preis ausgeliehen, da ich im Hotel arbeite. Optimal!

Das Nachtleben gestaltet sich hier etwas anders als in der Großstadt, da im Tal selber nicht viel geht… So muss man 15 Minuten bis nach Innsbruck fahren, wenn man feiern gehen will. Die Auswahl an Open-Air Veranstaltungen ist allerdings recht beachtlich.

Das Electric Mountain Festival in Sölden ist Anfang April das Musikspektakel schlecht hin! Hier kann man sich in den Bergen von guter Electronicmusik von bekannten DJs und Künstlern berauschen lassen. 

Genaueres werd' ich berichten, wenn es so weit ist!

 



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Angekommen am Bahnhof musste ich zum Hotel 20 Sekunden laufen: Sehr optimal! Beschreibt aber auch in etwa den Maßstab vom Rest des Dorfes. Dorf eben. Das heißt: Es gibt eine Hand voll Läden und eine Kneipe.

Das Hotel selber ist dagegen relativ groß und bietet mit 44 Zimmern Platz für 151 Gäste. Meine Aufgabe wird es erst einmal sein genau diese Zimmer instand zu halten. Dazu gehört unter anderem: Glühbirnen tauschen, Steckdosen reparieren, Wasserhähne austauschen, übergelaufene Toiletten wieder fit machen, Wände streichen, Betten (und ganz besonders Lattenroste) reparieren, Gardinenstangen erneuern,...

Hinzu kommen noch andere Tätigkeiten wie das auffüllen der Getränkeautomaten, Entsorgung des Mülls, aushelfen in der Küche, etc. Kurz: Ich bin Mädchen (bzw. Junge) für alles.

Und das ganze macht auch noch Spaß, da die Atmosphäre hier sehr familiär ist und es viel zu lachen gibt. Und oben drauf habe ich von meinem Balkon in der WG, in welcher ich im Hotel wohne, einen atemberaubenden Blick auf die Berge.

Soweit meine ersten Erfahrungen hier in Tirol.

 



Das Praktikum bei KONE und die Zeit in Berlin hat mich viel über Unternehmen, Menschen und Kultur lernen lassen. Ich werde die Leute und die Stadt sehr vermissen!  Gelernt habe ich, dass Aufzüge verdammt spannend sind und KONE ein sehr innovatives Unternehmen ist, welches sich sehr gut um seine Mitarbeiter und Praktikanten kümmert.  So bin ich zwar traurig, dass ich diese tolle Stadt verlassen muss, freue mich aber gleichzeitig auf mein nächstes Praktikum bei Alpetour und bin gespannt, was ich dort neues erfahre.  Es wird hundertprozentig spannend! Also bleibt up to date und lest den Blog weiter hin. :)
 

Über diesen Blog
Erfahre im Work in Germany-Blog mehr über die Erlebnisse unserer Praktikanten während ihres WiG-Jahres.
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