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Angekommen am Bahnhof musste ich zum Hotel 20 Sekunden laufen: Sehr optimal! Beschreibt aber auch in etwa den Maßstab vom Rest des Dorfes. Dorf eben. Das heißt: Es gibt eine Hand voll Läden und eine Kneipe.

Das Hotel selber ist dagegen relativ groß und bietet mit 44 Zimmern Platz für 151 Gäste. Meine Aufgabe wird es erst einmal sein genau diese Zimmer instand zu halten. Dazu gehört unter anderem: Glühbirnen tauschen, Steckdosen reparieren, Wasserhähne austauschen, übergelaufene Toiletten wieder fit machen, Wände streichen, Betten (und ganz besonders Lattenroste) reparieren, Gardinenstangen erneuern,...

Hinzu kommen noch andere Tätigkeiten wie das auffüllen der Getränkeautomaten, Entsorgung des Mülls, aushelfen in der Küche, etc. Kurz: Ich bin Mädchen (bzw. Junge) für alles.

Und das ganze macht auch noch Spaß, da die Atmosphäre hier sehr familiär ist und es viel zu lachen gibt. Und oben drauf habe ich von meinem Balkon in der WG, in welcher ich im Hotel wohne, einen atemberaubenden Blick auf die Berge.

Soweit meine ersten Erfahrungen hier in Tirol.