Am Anfang fand ich es etwas gewöhnungsbedürftig gegen dreiviertel acht bei der Arbeit zu sein, aber inzwischen habe ich mich auch damit zurechtgefunden. Grundsätzlich habe ich mich gut eingelebt hier in Ulm und auch bei Müller. Gerade bei der Arbeit merke ich, wie schnell ich mich an das neue Umfeld gewöhnen konnte. Am Anfang war natürlich alles ziemlich viel und schwer, aber mit der Zeit habe ich gelernt, wie ich was, wann und warum bearbeite. Letzte Woche hatte ich sogar die Chance an einer Schulung zur Datenverarbeitung teilzunehmen. Ich bin mir sicher, dass mir einiges von dem was ich hier lerne auch im Studium noch einmal begegnen wird. Durch meinen Urlaubsanspruch habe ich die Möglichkeit mir ein paar lange Wochenenden frei zu nehmen, um meine Familie zu besuchen und die Ulmer Umgebung kennenzulernen. Letztes Wochenende war ich zu Hause in Köln, was sich wirklich gelohnt hat. Ich war noch nie solange von zu Hause weg. Durch dieses Jahr lerne ich das Alleine-zu-Recht-Kommen also auf eine sehr angenehme Weise: ich kann in regelmäßigen Abständen nach Hause fahren, durch das Programm fühle ich mich ziemlich gut aufgehoben und muss mir keine Gedanken um die nächsten Monate machen und außerhalb der Arbeit kann ich Ulm und die lieben Schwaben kennenlernen. Ab Mitte November werde ich in der für mich schönsten Stadt Deutschlands (Hamburg) mein zweites Praktikum machen. Alles in Allem kann ich sagen: Die Zeit hier vergeht ziemlich schnell und ich lerne wirklich viel!!